Raus aus der sterilen Büroetage, rein in Jobs, die wirklich etwas bewegen: In Österreich tut sich viel: Wer heute nach einer neuen Stelle sucht, fragt oft nicht mehr nur nach dem Gehalt oder dem Dienstwagen, sondern nach dem „Warum“. Menschen wollen abends nach Hause gehen und wissen, dass ihre Arbeit nicht auf Kosten der nächsten Generation geht. Diese zukunftsfähigen Betriebe verstecken sich nicht nur in den hippen Wiener Coworking-Spaces. Sie stecken in den Werkstätten im Bregenzerwald, in Forschungszentren oder in der Bio-Landwirtschaft. Es sind Unternehmen, die Kreislaufwirtschaft nicht nur als Schlagwort im Geschäftsbericht führen, sondern sie täglich leben – sei es durch kluge Energielösungen, den Schutz unserer Alpen oder soziale Innovationen, die das Miteinander neu denken. Wir haben die Landkarte einmal quer von West nach Ost gescannt und stellen die besten nachhaltigen Arbeitgeber in Österreich vor.

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Inhalt:

Bild: Unsplash/Alexandra Smielova

Nachhaltige Arbeitgeber in Niederösterreich

SONNENTOR (Zwettl)

SONNENTOR im Waldviertel hat den Kräuter- und Gewürzmarkt umgekrempelt und setzt konsequent auf direkte Partnerschaften mit Bio-Bauern setzt – ohne Zwischenhändler, dafür mit Handschlagqualität. Nachhaltigkeit bedeutet hier: Gemeinwohlökonomie, plastikfreie Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen und ein Arbeitsumfeld, das mehr an eine große Familie als an einen Konzern erinnert.

Adamah Biohof (Glinzendorf)

Die Familie Zoubek hat mit dem Adamah Biohof ein Ökosystem geschaffen, das über den klassischen Gemüseanbau hinausgeht. Ihr Herzstück ist das BioKistl, das regionale Vielfalt direkt vor die Haustür bringt. Als Arbeitgeber punktet Adamah durch eine tiefe Verwurzelung in der ökologischen Landwirtschaft und den Mut, alte Sorten und bodenschonende Anbaumethoden zurück auf den Teller zu bringen.

EVN AG (Maria Enzersdorf)

Als einer der größten Energieversorger des Landes trägt die EVN zur Energiewende bei. Der Fokus liegt hier mittlerweile auf dem Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Biomasse-Wärme. Wer hier arbeitet, sitzt an den Schalthebeln der Infrastruktur und tüftelt daran, wie man ein ganzes Bundesland sicher und sauber durch den Winter bringt, während man gleichzeitig die Netze für die digitale Zukunft rüstet.

Windkraft Simonsfeld AG (Ernstbrunn)

Mitten im Weinviertel drehen sich die Räder der Energiewende – und die Windkraft Simonsfeld ist ihr Motor. Das Unternehmen ist als Bürgerbeteiligungsprojekt gestartet und hat sich diesen demokratischen Geist bewahrt. Hier wird nicht nur sauberer Strom produziert, sondern auch bewiesen, dass ökologische Investments eine solide Basis für wirtschaftliches Wachstum sind. Ein ideales Pflaster für alle, die Wind und Weite lieben und die Energiewende technisch oder kaufmännisch vorantreiben wollen.

Vöslauer (Bad Vöslau)

Dass Mineralwasser mehr sein kann als nur ein Durstlöscher, zeigt Vöslauer seit Jahren durch seine Vorreiterrolle beim Recycling. Sie brachten Flaschen aus 100 % recyceltem PET auf den Markt und setzen konsequent auf Mehrwegsysteme. Im Werk in Bad Vöslau wird ständig an der CO2-Reduktion gefeilt, was den Betrieb zu einem spannenden Arbeitgeber für Logistik-Fans und Verpackungsprofis mit ökologischem Anspruch macht.

Nachhaltige Arbeitgeber in Oberösterreich

Greiner AG (Kremsmünster)

Als einer der großen Akteure in der Kunststoffverarbeitung stellt sich Greiner der Aufgabe, den Umgang mit Plastik neu zu definieren. Das Familienunternehmen investiert in die Kreislaufwirtschaft, um den Einsatz von Primärmaterialien zu reduzieren und die Recyclingfähigkeit seiner Verpackungen und Schaumstoffe zu erhöhen. Ein Arbeitsplatz für alle, die an echten Lösungen für die Kunststoff-Problematik tüfteln wollen.

Fronius Österreich (Pettenbach/Wels)

Ob Solarenergie, Schweißtechnik oder Batterieladetechnik – bei Fronius dreht sich alles um den effizienten Umgang mit Energie. Das Unternehmen ist bekannt für seine hohe Fertigungstiefe in Österreich und den Anspruch, Produkte so zu bauen, dass sie lange halten und reparierbar sind. Es ist ein Umfeld für Tüftler, die an der Hardware der Energiewende arbeiten, vom heimischen Wechselrichter bis zur Wasserstoff-Infrastruktur.

Energie AG Oberösterreich (Linz)

Der regionale Versorger kümmert sich um die Grundpfeiler des täglichen Lebens: Strom, Wasser und Entsorgung. In den letzten Jahren hat sich der Schwerpunkt deutlich in Richtung Photovoltaik, Windkraft und den Ausbau der Wasserkraft verschoben. Als Arbeitgeber bietet die Energie AG Stabilität und die Möglichkeit, die regionale Versorgungssicherheit ökologisch zu stabilisieren.

Voestalpine (Linz)

Stahlproduktion ist von Natur aus energieintensiv, weshalb die Voestalpine vor einer der größten Transformationen der Industriegeschichte steht. Mit Projekten rund um grünen Wasserstoff und Elektrolichtbogenöfen, ist der Konzern ein zentraler Ort für Ingenieure und Fachkräfte, die den CO2-Fußabdruck der Grundstoffindustrie spürbar senken möchten.

AMAG Austria Metall AG (Ranshofen)

In Ranshofen wird Aluminium nicht nur verarbeitet, sondern vor allem im Kreislauf gehalten. Die AMAG betreibt ein großes Recyclingwerk für Aluminium und nutzt den Schrottanteil, um den Energiebedarf im Vergleich zur Primärerzeugung klein zu halten. Für Beschäftigte bedeutet das Arbeit mit einem Werkstoff, der oft wiederverwertet werden kann, ohne an Qualität zu verlieren.

Bild: Unsplash/Zbynek Burival

Nachhaltige Arbeitgeber in der Steiermark

Energie Steiermark (Graz)

Der Landesenergieversorger hat den Fokus in den letzten Jahren deutlich auf den Ausbau von Wind, Wasser und Sonne sowie auf den Bereich der E-Mobilität gelegt. Als Arbeitgeber bietet das Unternehmen die Möglichkeit, die regionale Energiewende infrastrukturell zu begleiten. Hier geht es vor allem darum, wie eine sichere Versorgung gelingt, ohne die ökologische Balance des Bundeslandes zu gefährden.

Saubermacher Dienstleistungs AG (Feldkirchen bei Graz)

Was als klassische Müllabfuhr begann, hat sich zu einem Unternehmen für Ressourcenmanagement entwickelt. Saubermacher arbeitet daran, Abfälle so aufzubereiten, dass sie als wertvolle Sekundärrohstoffe zurück in den Kreislauf fließen. Für Mitarbeitende bedeutet das ein Arbeitsumfeld, in dem aktiv an der Vision einer abfallfreien Gesellschaft gefeilt wird – unterstützt durch moderne Sortiertechnologien und Recyclingverfahren.

Rogner Bad Blumau (Bad Blumau)

In der nach der Vision von Friedensreich Hundertwasser gestalteten Anlage ist die Philosophie des „Lebens im Einklang mit der Natur“ architektonisch und betrieblich verankert. Das Resort nutzt die Kraft der Geothermie zum Heizen und setzt in der Gastronomie auf regionale Kreisläufe. Ein Arbeitsplatz für Menschen, die Gastfreundschaft in einer Umgebung leben wollen, die Naturschutz und Ästhetik verbindet.

Jugend am Werk Steiermark (Graz)

Nachhaltigkeit hat auch eine starke soziale Komponente. Jugend am Werk unterstützt Menschen in schwierigen Lebenslagen dabei, ihren Platz in der Gesellschaft und Arbeitswelt zu finden. Als Arbeitgeber im Sozialbereich ermöglicht die Organisation eine sinnstiftende Tätigkeit, bei der die Förderung individueller Potenziale und die soziale Integration im Mittelpunkt stehen.

Joanneum Research (Graz)

Als eine der führenden Forschungseinrichtungen des Landes bildet Joanneum Research die Brücke zwischen Wissenschaft und Anwendung. In Instituten wie „Life“ werden Strategien für den Klimaschutz und die nachhaltige Entwicklung erarbeitet. Wer hier arbeitet, liefert die Daten und Fakten, auf denen politische und wirtschaftliche Entscheidungen für eine grünere Zukunft basieren.

Nachhaltige Arbeitgeber in Salzburg

Eurofunk (St. Johann im Pongau)

Sicherheit ist ein Grundbedürfnis, und Eurofunk baut die technologische Basis dafür. Das Unternehmen plant und errichtet Leitstellen für Rettung, Feuerwehr und Polizei. Nachhaltigkeit zeigt sich hier vor allem in der Langlebigkeit der Systeme und einer vorausschauenden Standortpolitik: Das neue Innovationszentrum in St. Johann wurde für sein ressourcenschonendes Kühlsystem ausgezeichnet. Wer hier arbeitet, trägt dazu bei, dass Hilfe im Notfall effizient und zuverlässig koordiniert wird.

anywhere.solar (Oberalm)

Dieses Greentech-Unternehmen widmet sich einer der drängendsten Fragen der Energiewende: Woher nehmen wir den Platz für Photovoltaik? Die Antwort von anywhere.solar sind intelligente Solar-Carports und nachgeführte PV-Anlagen, die bereits versiegelte Flächen wie Parkplätze doppelt nutzbar machen. Für Beschäftigte bietet das Start-up ein dynamisches Umfeld, in dem täglich an greifbaren Lösungen für die Mobilitätswende gearbeitet wird.

Voglauer (Abtenau)

Bei Voglauer entstehen Möbel, die Generationen überdauern sollen. Das Unternehmen nutzt Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und setzt auf eine Produktion, die ökologische Kreisläufe respektiert. Das Traditionsunternehmen ist fest in der Region verwurzelt und legt großen Wert auf Mitarbeiterbindung und soziale Verantwortung. Es ist ein Arbeitsplatz für Menschen, die Handwerk schätzen und moderne Designansprüche mit einem nachwachsenden Rohstoff vereinen wollen.

Salzburg AG (Salzburg Stadt)

Als Infrastrukturdienstleister des Landes ist die Salzburg AG der Dreh- und Angelpunkt für Energie, Wasser und Verkehr. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der Wasserkraft und digitalen Lösungen für ein intelligentes Stromnetz. Als Arbeitgeber bietet die Salzburg AG die Chance, die Energiewende in einem stabilen, aber innovationsgetriebenen Umfeld aktiv mitzugestalten.

Biogena (Salzburg Stadt)

Biogena zeigt, dass ökologische Verantwortung und Wohlbefinden am Arbeitsplatz zusammengehören. Das Unternehmen entwickelt Mikronährstoffe und setzt dabei auf Transparenz und Qualität. Besonders hervorzuheben ist die ausgeprägte Unternehmenskultur, die regelmäßig Auszeichnungen als „Great Place to Work“ erhält. Wer Sinnhaftigkeit im Gesundheitsbereich sucht und ein Umfeld schätzt, das persönliche Potentialentfaltung fördert, ist hier richtig.

Bild: Unsplash/Shelby Bauman

Nachhaltige Arbeitgeber in Tirol

TIWAG (Innsbruck)

Die Tiroler Wasserkraft AG nutzt die topografischen Vorteile des Landes, um das Stromnetz stabil und sauber zu halten. Das Kerngeschäft liegt in der Nutzung der Wasserkraft, ergänzt durch Photovoltaik und den Ausbau der Fernwärme. Als einer der größten Arbeitgeber der Region bietet die TIWAG vielfältige Aufgaben für Fachkräfte, die die Energieinfrastruktur für künftige Generationen sicherer und CO2-freier gestalten möchten.

Riederbau (Schwoich)

In einer Branche, die oft mit hohem Ressourcenverbrauch assoziiert wird, geht Riederbau andere Wege. Das Kufsteiner Bauunternehmen setzt stark auf die Kreislaufwirtschaft und digitale Planungstools, um Materialverschwendung zu minimieren. Durch die Entwicklung ökologischer Wohnprojekte und den Einsatz nachhaltiger Baustoffe zeigt Riederbau, dass modernes Wohnen und Klimaschutz kein Widerspruch sein müssen. Ein Umfeld für diejenigen, die das Bauhandwerk zukunftsorientiert mitgestalten wollen.

Biohotel Leutascherhof (Leutasch)

Nachhaltigkeit wird im Leutascherhof ganzheitlich verstanden. Als Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie blickt das Hotel weit über den Tellerrand der Bioküche hinaus. Hier geht es um faire Arbeitsbedingungen, regionale Wertschöpfungsketten und den bewussten Umgang mit Energie und Wasser. Wer im Tourismus arbeiten möchte, ohne dabei die Natur und das soziale Miteinander aus den Augen zu verlieren, findet hier ein sehr authentisches Betätigungsfeld.

EGGER Group (St. Johann in Tirol)

Holz ist für die EGGER Group mehr als nur ein Werkstoff – es ist eine kostbare Ressource, die im Kreislauf gehalten wird. Das Familienunternehmen nutzt Sägenebenprodukte und Altholz, um hochwertige Plattenwerkstoffe herzustellen, und setzt dabei auf eine geschlossene Wertschöpfungskette. Als global agierendes Unternehmen mit Tiroler Wurzeln bietet EGGER Arbeitsplätze, die den gesamten Lebenszyklus des Holzes begleiten, von der nachhaltigen Waldwirtschaft bis zum fertigen Designprodukt.

Nachhaltige Arbeitgeber in Vorarlberg

Haberkorn (Wolfurt)

Als größter technischer Händler Österreichs übernimmt Haberkorn Verantwortung in der Lieferkette. Das Unternehmen setzt auf ein Sortiment, das ökologischen Kriterien standhält, und arbeitet intensiv daran, den eigenen Logistik-Fußabdruck zu minimieren. Wer hier arbeitet, findet ein Umfeld vor, in dem Nachhaltigkeit nicht nur ein Zertifikat an der Wand ist, sondern sich in fairen Partnerschaften und einer werteorientierten Führungskultur zeigt.

Getzner Textil (Bludenz)

Die Textilindustrie gilt oft als schwierig, doch Getzner zeigt in Bludenz, wie es anders geht. Das Traditionsunternehmen investiert in ressourcenschonende Färbeverfahren und versorgt die Produktion mit sauberer Energie. Als Arbeitgeber bietet Getzner die Chance, technologische Innovationen in der Weberei mit einem verantwortungsbewussten Umgang mit Wasser und Chemie zu vereinen.

Holzbau Feuerstein (Au im Bregenzerwald)

Mitten im Bregenzerwald verwurzelt, lebt dieser Betrieb die moderne Holzbaukunst. Hier wird nicht nur mit einem nachwachsenden Rohstoff gearbeitet, sondern auch darauf geachtet, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Es ist ein Arbeitsplatz für Menschen, die echtes Handwerk lieben und Gebäude schaffen wollen, die durch ihre Bauweise und Materialwahl ein gesundes Klima fördern – für die Bewohner und die Umwelt.

illwerke vkw (Bregenz)

Die illwerke vkw sind das Rückgrat der Vorarlberger Energieversorgung. Durch den Betrieb von Hochgebirgs-Speicherkraftwerken leisten sie einen wesentlichen Beitrag dazu, dass erneuerbare Energien flexibel ins Netz integriert werden können. Für Beschäftigte bedeutet das: Arbeiten an beeindruckenden Infrastrukturprojekten in den Alpen, die den Weg in eine strombasierte, saubere Zukunft ebnen.

Doppelmayr (Wolfurt)

Seilbahnen sind eines der effizientesten Massentransportmittel überhaupt – nicht nur am Berg, sondern zunehmend auch als urbane Mobilitätslösung. Doppelmayr baut Systeme, die den Bodenverbrauch minimieren und emissionsarm Personen befördern. Wer hier einsteigt, arbeitet an der globalen Verkehrswende mit und tüftelt an Technologien, die Mobilität und Landschaftsschutz auf intelligente Weise zusammenbringen.

Bild: Unsplash/Franz Michael Schneeberger

Nachhaltige Arbeitgeber in Kärnten

Kelag (Klagenfurt)

Als einer der großen Energiedienstleister in Österreich ist die Kelag tief in der Nutzung erneuerbarer Energien verwurzelt. Das Unternehmen setzt vor allem auf Wasserkraft, Windenergie und Photovoltaik, um die regionale Versorgung schrittweise CO2-arm zu gestalten. Wer hier arbeitet, ist Teil eines Teams, das die Dekarbonisierung der Kärntner Infrastruktur plant und umsetzt – von der Energieerzeugung bis hin zu modernen Lösungen für die E-Mobilität.

Green Solar (Klagenfurt)

Das junge Unternehmen Green Solar hat sich zum Ziel gesetzt, Solarenergie für jeden Haushalt zugänglich zu machen – unkompliziert und ohne große Hürden. Mit ihren Plug-and-Play-Lösungen für Balkone und Gärten fördern sie die dezentrale Stromerzeugung direkt bei den Menschen zu Hause. Als Arbeitgeber bietet Green Solar ein dynamisches Umfeld für alle, die pragmatische Lösungen für die Energiewende schätzen und die Energiegewinnung demokratisieren möchten.

BKS Bank (Klagenfurt)

Dass Finanzen und Ökologie gut zusammenpassen, zeigt die BKS Bank, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen für nachhaltige Finanzprodukte ausgezeichnet wurde. Das Institut legt großen Wert darauf, Kapital gezielt in Projekte zu lenken, die soziale und ökologische Kriterien erfüllen. Für Beschäftigte im Finanzwesen bietet die BKS Bank die Möglichkeit, den Wandel hin zu einem verantwortungsbewussten Investmentbanking aktiv mitzugestalten.

Infineon Austria (Villach)

In Villach entstehen Halbleiterlösungen, die weltweit dabei helfen, den Energieverbrauch in Fahrzeugen, Gebäuden und Industrieanlagen zu senken. Infineon Austria arbeitet intensiv an der Dekarbonisierung der eigenen Produktion, etwa durch Projekte rund um grünen Wasserstoff. Es ist ein Umfeld für Fachkräfte aus Technik und Forschung, die an den physikalischen Grundlagen einer energieeffizienten digitalen Welt arbeiten möchten.

Bioenergie Kärnten (Klagenfurt)

Das Unternehmen sorgt dafür, dass aus den Reststoffen der heimischen Forstwirtschaft wohlige Wärme wird. Durch den Betrieb moderner Biomasse-Heizkraftwerke liefert Bioenergie Kärnten ressourcenschonende Fernwärme für Tausende Haushalte und trägt so zur lokalen Luftreinhaltung bei. Ein Arbeitsplatz für Menschen, die einen direkten Bezug zu regionalen Ressourcen haben und die Wärmewende durch effiziente Nutzung von Biomasse vorantreiben wollen.

Nachhaltige Arbeitgeber im Burgenland

Lumitech (Jennersdorf)

Licht ist ein effizienter Hebel, um Energie zu sparen. Lumitech entwickelt im Südburgenland LED-Systeme und Lichtlösungen, die nicht nur extrem sparsam sind, sondern auch das Wohlbefinden steigern. Das Unternehmen setzt auf Langlebigkeit und technologische Tiefe, statt auf Wegwerfprodukte. Ein Umfeld für Spezialisten, die an der Schnittstelle von Elektronik und Ressourceneffizienz arbeiten möchten.

Weingut Triebaumer (Rust)

Dass Weinbau weit mehr sein kann als reine Landwirtschaft, beweist die Familie Triebaumer in Rust. Hier wird Boden lebendig gehalten: Durch Humusaufbau und den Verzicht auf synthetische Spritzmittel entstehen Weine, die das Ökosystem stärken, statt es zu belasten. Wer hier arbeitet, lernt Kreislaufwirtschaft in ihrer ursprünglichsten Form kennen – von der Rebe bis zum Glas, immer mit Respekt vor der Natur.

Lenzing Fibers GmbH (Heiligenkreuz)

Im Industriepark Heiligenkreuz werden Fasern hergestellt, die später in Textilien auf der ganzen Welt landen. Der Standort gehört zur Lenzing Gruppe und nutzt die umweltfreundliche Lyocell-Technologie. Dabei wird Zellstoff aus Holz in einem fast vollständig geschlossenen Lösungsmittelkreislauf verarbeitet. Für Mitarbeitende bedeutet das: Industriearbeit mit gutem Gewissen, da hier aktiv an Alternativen zu erdölbasierten Synthetikfasern gearbeitet wird.

Burgenland Energie (Eisenstadt)

Das Burgenland ist das Land der Windräder, und die Burgenland Energie ist der Motor dahinter. Das Unternehmen hat frühzeitig auf Windkraft und Photovoltaik gesetzt und arbeitet nun intensiv an der Vision, das Bundesland energieautark zu machen. Als Arbeitgeber bietet das Unternehmen Stabilität und die Chance, an der vordersten Front der Energiewende mitzuwirken – von der Netzsteuerung bis zur Entwicklung neuer Speicherlösungen.

Umweltdienst Burgenland (Oberpullendorf)

Abfallwirtschaft wird beim Umweltdienst Burgenland als moderne Ressourcenlogistik verstanden. Das Unternehmen sorgt dafür, dass die Wertstoffe der Burgenländer fachgerecht getrennt und wieder dem Kreislauf zugeführt werden. Durch die Förderung von Re-Use-Projekten und moderne Sortieranlagen leistet der UDB einen wichtigen Beitrag zum regionalen Umweltschutz. Ein bodenständiger Arbeitgeber für alle, denen eine saubere Umwelt vor der eigenen Haustür wichtig ist.

Bild: Unsplash/Markus Spiske

Nachhaltige Arbeitgeber in Wien

Greenpeace Österreich / Zentral- und Osteuropa

Wer im Herzen Wiens bei Greenpeace arbeitet, ist Teil einer der weltweit einflussreichsten Umweltschutzorganisationen. Von hier aus werden Kampagnen für ganz Zentral- und Osteuropa koordiniert – vom Schutz der Karpatenwälder bis zum Kampf gegen Plastikmüll in den Weltmeeren. Als Arbeitgeber bietet Greenpeace ein Umfeld für Überzeugungstäter, die berufliches Know-how direkt in messbaren Impact für den Planeten verwandeln wollen, sei es in der Kampagnenarbeit, der Forschung oder der Kommunikation.

Refurbed

Das Wiener Scale-up hat dem Thema „Gebrauchtkauf“ ein neues Image verpasst. Refurbed betreibt einen Marktplatz für vollständig erneuerte Elektronikgeräte und spart so große Mengen an CO2, Wasser und Elektroschrott ein. Im Büro am Praterstern herrscht eine dynamische Start-up-Kultur, in der es darum geht, die Kreislaufwirtschaft massentauglich zu machen. Ein idealer Ort für Digital Natives, die beweisen wollen, dass moderner Konsum auch ohne Ressourcenverschwendung funktioniert.

willhaben

willhaben ist weit mehr als nur ein Online-Marktplatz; es ist Österreichs größte Plattform für Second-Hand-Handel und damit ein zentraler Pfeiler der heimischen Kreislaufwirtschaft. Indem das Unternehmen den Austausch gebrauchter Gegenstände so einfach wie möglich macht, werden Lebenszyklen von Produkten massiv verlängert. Als Arbeitgeber ist willhaben für seine ausgezeichnete Unternehmenskultur bekannt und bietet Jobs für Menschen, die Technologie nutzen wollen, um nachhaltigen Konsum fest im Alltag der Menschen zu verankern.

oekostrom AG

Die oekostrom AG wurde aus der Anti-Atom-Bewegung heraus gegründet und ist heute eine tragende Säule der Energiewende in Österreich. Das Unternehmen vertreibt ausschließlich Strom aus Sonne, Wind und Wasser und investiert aktiv in den Ausbau sauberer Kraftwerke. In der Wiener Zentrale arbeiten Menschen, die den Energiemarkt nicht nur verwalten, sondern ökologisch umbauen wollen. Ein Umfeld für alle, die eine klare Haltung schätzen und die Energiewende wirtschaftlich und technisch voranbringen möchten.

PORR

Als eines der größten Bauunternehmen Europas ist sich die PORR ihrer ökologischen Verantwortung bewusst und setzt verstärkt auf „Green Construction“. Dabei geht es um ressourcenschonendes Bauen, intelligentes Recycling von Baustoffen und die energetische Optimierung von Gebäuden. In der Wiener Konzernzentrale wird an Strategien gefeilt, wie die Bauwirtschaft ihren CO2-Fußabdruck senken kann. Ein spannender Arbeitgeber für Bauprofis und Ingenieure, die die gebaute Umwelt der Zukunft nachhaltig gestalten wollen.

Fazit: Nachhaltige Arbeitgeber in Österreich

Die Reise durch die neun Bundesländer zeigt: Der österreichische Arbeitsmarkt ist bereit für die Zukunft. Von den Windparks im Burgenland bis zu den Seilbahn-Innovationen in Vorarlberg gibt es keine Branche, die sich dem Wandel entzieht. Nachhaltigkeit ist hier kein exklusives Thema für kleine Öko-Betriebe mehr, sondern wird von Schwergewichten wie der Lenzing AG oder Infineon ebenso getragen wie von engagierten NGOs wie Greenpeace. Für dich bedeutet das: Du hast die Wahl. Du musst dich nicht zwischen einer professionellen Karriere und deinen Werten entscheiden. Egal ob du im Finanzwesen Fuß fassen, in Biohotels Gastfreundschaft neu definieren oder die Müllabfuhr zur Ressourcen-Logistik von morgen machen willst – die Möglichkeiten für einen „Green Job“ sind vielfältig. Dein nächster Karriereschritt könnte genau bei einem dieser Unternehmen liegen, die heute schon daran arbeiten, dass wir auch morgen noch gut in und mit unserer Umwelt leben können.

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Corinna Misterek

Corinna Misterek studiert Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Anglistik/Amerikanistik. Sie ist in der Öffentlichkeitsarbeit und im Social-Media-Marketing tätig und sammelte internationale Erfahrung während eines Erasmus-Semesters in Malta. Thematisch interessiert sie sich besonders für Gesellschaft und nachhaltige Ernährung.


Corinna Misterek

Corinna Misterek studiert Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Anglistik/Amerikanistik. Sie ist in der Öffentlichkeitsarbeit und im Social-Media-Marketing tätig und sammelte internationale Erfahrung während eines Erasmus-Semesters in Malta. Thematisch interessiert sie sich besonders für Gesellschaft und nachhaltige Ernährung.

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